Cookies spielen im Affiliate Marketing eine ganz besondere Rolle, denn sie stellen sicher, dass Publisher auch wirklich für jeden Kunden, den sie an den Online-Shop vermitteln, eine Provision erhalten. Kurz zur Funktionsweise von Affiliate-Geschäften: Publisher vermarkten auf ihrer eigenen Webseite Produkte eines Online-Shops. Für jeden Kunden, den sie erfolgreich an den Shop vermitteln, erhalten diese Vertriebspartner eine Provision.
Affiliate Links
Damit der Kunde auch tatsächlich nachweisbar vermittelt werden kann, stellt der Online-Shop seinen Vertriebspartnern spezielle Affiliate-Links zur Verfügung. Diese können von den Partnern in Gestalt von Bannern oder Textlinks auf der Webseite integriert werden. Die spannende Frage ist nun: Woher weiß der Online-Shop, dass Kunde X über Webseite Y in den Shop kam und dort etwas kaufte? An dieser Stelle kommen die Cookies ins Spiel.
Affiliate-Cookies
Sobald ein Kunde über einen solchen Link auf die Webseite des Online-Shops gelangt, setzt diese einen speziellen Cookie auf den Computer des Kunden. Nun ist dieser zweifelsfrei identifiziert: Er gelangte über Webseite Y auf den Online-Shop – und Webseite Y erhält als Vertriebspartner des Shops eine Provision, sobald der Kunde einen Kauf tätigt. Das Problem ist jedoch: Viele Kunden entschließen sich nicht sofort zu einem Kauf. Vielmehr verlässt ein nicht unbeträchtlicher Anteil der User einen Shop zunächst wieder und kehrt erst zum Shop zurück, um den Kauf zu tätigen, wenn alle Zweifel ausgeräumt sind.
Cookie-Laufzeit
Der Affiliate-Cookie auf dem Rechner des Kunden stellt sicher, dass der Vertriebspartner, der den zögerlichen User ursprünglich vermittelt hatte, für diesen verspäteten Kauf trotzdem eine Provision erhält. Vorausgesetzt natürlich, dass der User in der Zwischenzeit nicht seine Cookies gelöscht hat. Diese Affiliate-Cookies verfügen je nach Partnerprogramm über unterschiedliche Laufzeiten. Verbreitet ist eine Cookie-Laufzeit von 60 Tagen. Auch in Affiliate-Netzwerken kommen Cookies zum Einsatz.