Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen dem letzten Nettogehalt und der monatlichen Rente. Da die gesetzliche Rente immer geringer wird, wächst die Versorgungslücke.
Die Versorgungslücke kann allerdings mit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge geschlossen werden und der Rentner entkommt der Altersarmut. Dafür muss er monatlich einen geringen Geldbetrag ansparen und erhält im Rentenalter eine gute monatliche Rente. Je eher ein Altersvorsorgeprodukt abgeschlossen wird, desto geringer ist die monatliche Belastung in der Ansparphase und desto höher ist die monatliche Auszahlung im Rentenalter. Wenn ein Altersvorsorgeprodukt zu Beginn der Ausbildung abgeschlossen wird, fällt einem die monatliche Sparrate nicht schwer.
Für die Altersvorsorge kann jede Person etwas machen, da es viele verschiedene Produkte der Altersvorsorge gibt. Banken bieten einen Bankensparplan an, zudem gibt es Fondssparpläne, Festgeld, private Rentenversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherungen und Bauspar- und Bausparfinanzierungsprodukte wie z. B. Wohn-Riester.
Der Staat fördert einige Produkte, indem er dem Sparer jährlich staatliche Förderungen zukommen lässt. Die Grundzulage beträgt 154 Euro pro Person. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, erhält der Sparer 185 Euro für seinen Altersvorsorgevertrag. Für alle Kinder die nach 2008 geboren wurden, erhält der Sparer 300 Euro jährlich in seinen Vertrag. Eine Einmalzulage von 200 Euro erhält der Zulagenberechtigte, der das 25. Lebensjahr nicht vollendet hat. Diesen Einmalbonus nennt man Berufseinsteigerbonus




