ADHS bei Erwachsenen – Mythos oder Realität?
Noch in der heutigen Zeit hält sich eisern der Mythos, ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) würde nur bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Die Realität hat uns jedoch etwas anderes gelehrt. Nicht nur, dass ADHS nicht heilbar ist, sondern auch, dass es bei den zu Erwachsenen heranreifenden Kindern steter Begleiter durch das Berufs- und Privatleben ist. Bei ADHS bei Erwachsenen ist die Diagnosestellung jedoch schwieriger, da die Symptome weniger oder anders ausgeprägt sind wie im Kindesalter.
Diagnostik für ADHS bei Erwachsenen
Jede Diagnostik steht und fällt mit der Kooperationsbereitschaft des Patienten. Nur, wer erkennt, dass er Hilfe benötigt und auch bereit ist, diese anzunehmen, kann sich bei der Diagnosestellung weit genug öffnen, um dem Arzt korrekt Auskunft zu geben. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist hierbei genauso wichtig, wie die Aussagen von Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen. In den Bereichen, wo man selbst nicht in der Lage ist, die Situation objektiv zu beurteilen, können die Aussagen dieser Personen sehr nützlich sein. Dennoch gibt es eine Fehlerquote bei der Diagnostik und nicht selten kommt es daraufhin zu Fehlmedikationen. Im besten Fall ohne Spätfolgen.




